Interview mit Rupert Sheldrake und Annette Müller – Wenn Wissenschaft auf Heilung trifft
Dr. Rupert Sheldrake sprach in der ersten und einzigen Klinik für Geistiges Heilen in Deutschland.
„Ich bekam Heilsitzungen von Annette und ihrem Team wegen meiner schmerzhaften Hüfte. Meine Schmerzen sind viel besser geworden.“
Frabertsham. Ein kleiner unscheinbarer Ort, durch den Lastwagen und viele Autos brausen. Er liegt ganz genau in der Mitte zwischen München und Salzburg, dort wo ganz früher mal eine große Poststation gewesen ist und die Kutschen Rast gemacht hatten. Ein historischer, zentraler Punkt auf der Bayerischen Landkarte. Die Poststation mit ihren Pferden und Kutschen gibt es heute nicht mehr. Aber wenn man von der Bundesstraße in Richtung Norden abbiegt, findet man dort eine hübsche Villa.
Zu ihr reisen heute Menschen aus der ganzen Welt. Hier hat Annette Müller, Deutschlands erfolgreichste Botschafterin für Geistiges Heilen, SAN ESPRIT gegründet, die erste stationäre Klinik für Geistiges Heilen. Angeschlossen daran ist ihre international renommierte Heilerschule, die ÉCOLE SAN ESPRIT.
Zu den dort stattfindenden jährlichen Heilertagen im Chiemgau – DO UT DES – treffen sich Schüler und Absolventen der Schule sowie Berühmtheiten wie Pfarrer Fliege, Dr. Ruediger Dahlke, Yasuyuki Nemoto und auch der weltbekannte Biologe und Wissenschaftler Dr. Rupert Sheldrake.
Auf dem Alumni-Treffen der internationalen Heilerschule, zu dem Absolventen extra aus Indien und anderen fernen Ländern angereist sind, spricht Rupert Sheldrake über sein langjähriges Interesse am Geistigen Heilen. In einem Interview möchte er von Annette Müller wissen, wie sie den Menschen das Heilen beibringt.
Annette Müller antwortet:
„Es ist ein langer Vorgang, während dem sich das Bewusstsein der Menschen ändert. Meine Hauptrolle in diesem Prozess ist es, die Menschen erleben zu lassen, dass sie heilen können. Als Grundlage lehren wir Techniken des Geistigen Heilens und diese werden dann mit den in jedem Menschen latent vorhandenen Heilkräften in Verbindung gebracht.
Im Anschluss lehren wir, wie diese nach außen gerichtet und dem Körper des Klienten zugeführt werden. Dann müssen die Schüler spüren, dass etwas im Körper ihres Klienten passiert. Je mehr und öfter sie Veränderungen wahrnehmen, desto klarer wird dies von ihrem Bewusstsein aufgenommen.
Und irgendwann haben sie gelernt, dass sie heilen können und vergessen, dass sie es einmal nicht konnten. Es ist ein fortlaufender Wandel.“
Rupert Sheldrake:
„Finden diese Änderungen tatsächlich statt, oder stellt ihr euch vor, dass diese passieren?“
Annette Müller:
„Hier geht es darum wahrzunehmen, was tatsächlich, also in der Realität geschieht und nicht in der Vorstellung.“
Rupert Sheldrake:
„Während die Schüler jemanden berühren und diese Veränderungen spüren, versuchen sie zu heilen, oder erlauben sie sich lediglich mit dieser Person in Verbindung zu sein?“
Annette Müller:
„Sie heilen diese aktiv. Es ist aktives Heilen. Sie sind aktiv, sehr aktiv.“
Rupert Sheldrake:
„Aber was beinhaltet das? Eine Art Visualisierung, oder eine Intention oder was?“
Annette Müller:
„Es beinhaltet ein Kommando. Mit ihrem Geist und ihrer Absicht schicken sie Heilungs-Kommandos.“
Rupert Sheldrake:
„Also befehlen sie dem Körper zu heilen! Ich verstehe. Hast du diese Technik selbst entdeckt?“
Annette Müller:
„Ja, befehlen ist ein gutes Wort dafür! Ich betrachte es nicht so, dass ich das erfunden hätte, sondern dass ich etwas entdeckt habe, was schon immer vorhanden war. Wie ein Juwel, das man zufällig findet. Ich habe es gefunden.“
Rupert Sheldrake:
„Viele Menschen beten für andere Menschen. Dafür, dass es ihnen besser geht, wenn sie krank sind. Also in gewisser Hinsicht ist das eine Art von Heilung, oder?“
Annette Müller:
„Das ist eine Art von Wünschen, aber nicht aktives Heilen. Wenn man betet, betet man zu einer Instanz, welche immer das auch ist, die sich außerhalb von einem selbst befindet, nicht wahr?
Hier, bei dieser Heilmethode, handelt man selbst als der Heilende. Man heilt, man ist aktiv. Man nimmt diese Kraft und kanalisiert sie, so wie ein Feuerwehrmann einen Schlauch nimmt, um aktiv das Löschwasser genau dorthin zu bringen, wo es gebraucht wird.“
Rupert Sheldrake:
„Ah, ich verstehe, das macht es sehr deutlich. Danke.“
„Während der amazinGRACE Heilsitzung fühlte ich, wie plötzlich alle meine Zellen in meinem Körper gelächelt haben – ein ‚Happy Body‘ Gefühl.“ – Rupert Sheldrake
Sogar Hollywood hat schon in Frabertsham Station gemacht. Der berühmte Regisseur Emmanuel Itier, der für die Produzentin Sharon Stone eine Dokumentation über alternative Heilweisen dreht, hat in Frabertsham Aufnahmen und Interviews gemacht. In dem Film THE CURE werden auch Annette Müller mit ihrem Team und Rupert Sheldrake zu Wort kommen.
Annette Müllers hohes Ideal ist es, die Schulmedizin und das Geistige Heilen zu vereinen.
Ob sich die Reisenden im 18. Jahrhundert, die in der Postkutschenstation von Frabertsham eine Pause eingelegt hatten, sich das hätten vorstellen können? Auf keinen Fall – so wie wir uns heute auch nicht vorstellen können, was in hundert Jahren aus dieser Symbiose von Geistigem Heilen und der Schulmedizin einmal geworden sein wird.
Originalquelle des Interviews
Das Interview erschien im Magazin: FLIEGE | Lebens|t|räume, Ausgabe April 2017
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Annette Müller ist die Gründerin von San Esprit und arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Energiearbeit und Geistiges Heilen. In ihrer Arbeit zeigt sie Menschen, wie sie ihre eigenen Heilfähigkeiten entwickeln und anwenden können.
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