Mein Weg zur Botschafterin für geistiges Heilen
Anna Ulrich von Welt der Spiritualität im Interview mit Annette Müller im Januar 2017
Anna Ulrich: Auf deiner Homepage berichtest du von einem Autounfall, der dein Leben verändert hat. Wie kam es, dass dich dieser Unfall zum energetischen Heilen führte?
Annette Müller: Der Unfall ereignete sich auf der Brienner Straße in München, als mir jemand die Vorfahrt nahm. Ich zog mir eine Kopfverletzung zu, die zu einer Rückenmarksreizung mit neurologischen Ausfällen und heftigen Schmerzattacken führte. Als Privatpatientin konsultierte ich die besten Ärzte und Heilpraktiker, aber es wurde von Tag zu Tag nur noch schlimmer.
Dann sah meine Mutter eine Sendung über geistiges Heilen im TV und nervte mich damit so lange, bis ich es ausprobierte. Interessant war, dass ich geistiges Heilen prinzipiell nicht abgelehnt habe, ich aber dachte, dass ich in die Ferne reisen müsste um es zu erfahren. Brasilien oder Philippinen kamen mir in den Sinn, doch eine solch weite Reise konnte ich mit meinen Symptomen nicht antreten.
Ich besuchte dann tatsächlich geistige Heiler in heimischen Gefilden und mir wurde auf Anhieb geholfen. Ich spürte eine Erleichterung, zunächst nicht unbedingt auf der körperlichen Ebene – aber es war als ob man einen Schalter umgestellt hat – die Weichen wurden spürbar neu gestellt und das ging einher mit einer Bewusstseinswandlung und einer kompletten Lebensänderung.
Damals war mir das noch nicht bewusst. Vor der Behandlung fuhr der Zug in Richtung Siechtum, Verderben und Tod – und danach in Richtung Gesundung, Leben und Bewusstseinsveränderung.
Anna Ulrich: Was hat dich dazu bewegt, selbst Heilerin zu werden?
Annette Müller: Es war dieser eine Moment der tiefen Erfahrung, als ich zweifelsfrei spürte, dass ich gerettet war. Der hat mich erschüttert und bis ins Mark getroffen. Es war wie eine Offenbarung: das gibt’s also wirklich, dachte ich.
Und dann gab es nur noch eins, ich wollte das auch lernen. Das ist so ein hohes Gut! Die Heiler, die ich aufgesucht hatte, gaben mir Tipps wo ich mich ausbilden konnte. Der eine empfahl mir ein Seminar, der andere eine Ausbildung, weitere empfahlen mir Bücher und ich war dankbar und nahm an allem teil, was mir im jeweiligen Moment zugänglich war.
So habe ich viele Erfahrungen gesammelt, von denen ich keine missen möchte und ich habe sehr viel gelernt. Dabei bin ich jemand der prüft und hinterfragt. Was Seminare und Ausbildungen angeht, bin ich sehr skeptisch und vorsichtig, denn ich beurteile nach dem was tatsächlich, realistisch und nachprüfbar ist und sich vor allem durch replizierbare Ergebnisse bewährt hat.
Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass es meine Berufung ist Heilerin und Botschafterin zu sein. Meine Talente zeigen sich immer wieder und ich denke, dass mein ganzes Know-how, mein authentisches Sein, mein Fleiß und auch, dass ich dazu bereit bin mich und meine Themen in der Öffentlichkeit zu präsentieren Qualitätsmerkmale meines Charakters sind und mich dazu befähigen all das zu tragen und zu transportieren.
Aber das Wichtigste ist: Meine Berufung erfüllt mich und macht mir Spaß! Sogar noch mehr als mein Lieblingshobby – das leidenschaftliche Tanzen in Freestyle, Salsa und Fusion.
Anna Ulrich: Erzähle uns bitte etwas über die von dir entwickelten Heilmethoden und wie sie sich von anderen unterscheiden.
Annette Müller: Im Alter von 13 Jahren begann ich regelmäßig zu meditieren und kurz darauf praktizierte ich bereits Hatha Yoga. Später habe ich lange in einem Ashram in Indien gelebt und mich intensiv mit den Veden auseinandergesetzt. Diese Erfahrungen bildeten meinen spirituellen Hintergrund.
Dadurch hatte ich bereits viele intellektuelle Informationen. Nicht zu verwechseln mit Wissen. Wissen ist das, was du in dir als Qualität hast und auch fühlen kannst. Intellektuelle Informationen hingegen entspringen aus dem Verstand und machen uns zu Fachidioten.
Ein Mensch der Wissen anwendet und dieses auch in das Leben einbringt, der Worten Taten folgen lässt, dem geht es um die Umsetzung in die Realität. Ich habe viele Methoden kennengelernt und studiert, darunter auch Gebet, Kontemplation, Affirmation und Visualisierungstechniken. Das war aber noch nicht wonach ich suchte.
Erst als ich die Theorie der Veden und die neu erlernten Heiltechniken kombinieren konnte, hatte ich es gefunden. Diese Verschmelzung wurde für mich zu einer dynamischen Kraft – der Schlüssel zu meiner inneren Heilkraft.
Als ich mit meiner Arbeit begann, dachte ich jeder Heiler hat die gleichen Resultate wie ich, musste aber feststellen, dass das nicht der Fall ist. Daher betrachte ich es als eine meiner Aufgaben, dass Menschen in unseren Ausbildungen diese entsprechenden Kräfte erlangen und sie anwenden können.
Zwei Methoden nenne ich gerne: amazinGRACE, die über einen Impuls wirkt, den wir Heiler lenken und der den Informationskörper erreicht und heilt. SKYyourself konzentriert sich darauf mit dem eigenen Emotionalkörper, bei einem Klienten oder bei sich selbst emotionale Blockaden und Trauma zu lösen.
Anna Ulrich: Du hast die erste Klinik in Deutschland für Geistiges Heilen gegründet. Welche Art von Klient kommt zu dir?
Annette Müller: Das ist ganz unterschiedlich. Es kommen Leute die sich besser fühlen wollen und schwer Kranke deren letzte Hoffnung wir sind. Letztere setzen uns ziemlich unter Druck. Wenn jemand zu Beginn einer Diagnose oder Krankheit unsere Methoden zusätzlich zur Schulmedizin und Alternativmedizin anwenden lässt, können wir viel Leid vermeiden.
Andererseits erleben wir sehr oft, dass wir tatsächlich diese letzte Hoffnung erfüllen. Das sind weltbewegende Momente. Diese Momente sind für mich der Beweis, dass alles möglich ist und ich an meinem Platz goldrichtig bin.
Anna Ulrich: Kannst du uns ein Fallbeispiel nennen?
Annette Müller: Ein Mann wartet auf eine Herztransplantation im Deutschen Herzzentrum München. Bakterien haben sich an seinem Herzen festgesetzt. Zwei unserer Heiler arbeiteten deshalb vor Ort energetisch direkt an seinem Herzen und in der nächsten ärztlichen Untersuchung waren die Bakterien spurlos verschwunden.
Der Patient durchlief nun allerdings eine Odyssee an Untersuchungen, denn die Ärzte wollten diese Bakterien unbedingt finden. Obwohl sie nicht fündig wurden, verdoppelten sie letztendlich die Dosis der Antibiotika.
Würden Ärzte das Geistige Heilen erlernen, würden sie erleben, dass solche Resultate möglich sind. Ich denke, wenn Ärzte sich zusätzlich zu ihrem Studium des Geistigen Heilens bedienen würden, wäre das die wahre Revolution. Dann würden Ärzte tun, wozu sie ihren Beruf erlernten. Anstelle von Menschen behandeln, würden sie sie heilen.
Anna Ulrich: Wie sieht deine Zukunft aus?
Annette Müller: Ich bin international viel unterwegs und freue mich besonders auf eines unserer nächsten Projekte in Indien. Heiler ohne Grenzen bietet in Pondicherry im Januar 2018 den Bedürftigen dort kostenlose Heilsitzungen an.
Dann bereite ich mich auf meine Ausbildungen in englischer Sprache vor und plane unser jährliches Festival, die Heilertage im Chiemgau. Ganz aktuell helfe ich mit, bei der Sponsorensuche für die Filmdokumentation „THE CURE“, produziert von Sharon Stone, in der ich mitwirke.
Ansonsten gebe mich unserer organisch wachsenden Entwicklung hin. Ich surfe sozusagen weiter auf dieser Welle und lerne ständig dazu.
Anna Ulrich: Vielen Dank für das Interview!
Originalquelle des Interviews
Das Interview erschien im Magazin: Welt der Spiritualität, Ausgabe Januar 2017
Lesen Sie das ganze Interview hier.
Annette Müller ist Gründerin von San Esprit und begleitet seit vielen Jahren Menschen auf ihrem Weg mit Energiearbeit und Geistigem Heilen. Ihr Fokus liegt darauf, eigene Fähigkeiten erfahrbar zu machen und bewusst zu nutzen.
Mehr über Annette Müller erfahren Sie hier.
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