Hondamai
Wie aus Annette Müllers Verbindung zu Sri Lanka ein Dokumentarfilm entstand
Sri Lanka mit seinen Menschen, seiner Natur und seiner kulturellen Geschichte steht im Mittelpunkt des Dokumentarfilms „Hondamai“. In einem ausführlichen Interview mit dem deutschen Filmemacher Tilo Wondollek erzählt Daily FT, wie das Filmprojekt entstand und welche Idee dahintersteht.
Der Film zeigt Sri Lanka aus unterschiedlichen Perspektiven. Er verbindet Landschaften und buddhistisches Erbe mit Begegnungen vor Ort und richtet einen besonderen Blick auf die indigene Gemeinschaft der Veddas.
Die Initiative für den Film ging von Annette Müller aus. Sie beauftragte Tilo Wondollek mit Regie, Kamera und Schnitt und übernahm selbst die Rolle der Produzentin. Wondollek beschreibt im Interview, dass ihre langjährigen Kontakte und Erfahrungen in Sri Lanka entscheidend dafür waren, dass das Projekt überhaupt entstehen konnte. Die Idee, die Vorbereitung und die Verbindung zu den Menschen und Orten vor Ort gingen auf ihr Engagement zurück.
Auch die ÉCOLE SAN ESPRIT ist eng mit der Entstehung verbunden. Sri Lanka war bereits mehrfach Ziel für Abschlussveranstaltungen der Schule und für Reisen von Heiler ohne Grenzen. Aus diesen Begegnungen entwickelte sich eine Beziehung zum Land, die schließlich auch den Ausgangspunkt für das Filmprojekt bildete.
Im Gespräch beschreibt Wondollek den Dokumentarfilm als eine Form des Geschichtenerzählens, die Menschen berühren und zum Nachdenken anregen kann. Für ihn geht es nicht allein darum, schöne Bilder eines Landes zu zeigen. Filme können Begegnungen festhalten, andere Lebensweisen sichtbar machen und Menschen einen Zugang zu Erfahrungen geben, die sie selbst nicht gemacht haben.
„Hondamai“ verbindet damit Annette Müllers Engagement in Sri Lanka mit einem weiteren Teil ihrer Arbeit: der Produktion von Filmen, die Menschen, Kulturen und unterschiedliche Sichtweisen miteinander in Kontakt bringen.
23. August 2025 · Daily FT, Sri Lanka: Den Originalbeitrag in englischer Sprache finden Sie hier.
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